Archive für Januar 2011

Katalog “Hybrid” 2010 kommt

Während sich viele von uns während der Ferien den Bauch ausgestopft haben, hat Elke Texte und Bildmaterial für den Katalog über alle Ausstellungen und Aktivitäten des nun vergangenen Jahres gesammelt und in eine Form gebracht. Wir sind gespannt und freuen uns darauf, euch das Ergebnis bald vorstellen zu können.

Zunächst sehen wir hoffendlich viele von euch zur Einführung in das Jahresthema am 27. Jan. und zur Ausstellung von und mit Jörn Burmester.

Johannes

Wieder da im Neuen Jahr

Gut ins Neue Jahr gekommen bin ich, wie alle Leser hoffentlich auch! Trotz der Schreibpause, Weihnachten, rutschigen Straßen und Sonnenfinsternis sind wir guter Dinge zurück im Einstellungsraum und arbeiten am aktuellen Jahresprojekt „Autos fahren keine Treppen“. Mir schweben Szenen auf Filmen und Comics vor, wo es solchen Figuren wie Daniel Düsentrieb gelungen sein muss, Autos so zu frisieren, dass sie Treppen hinauf und hinunter fahren können. Kann sich jemand an solche Szenen erinnern und - besser noch - sie uns zur Verfügung stellen?

Auch das letzte Jahr wird bald abgeschlossen sein. Der Text über Juro Grau ist fast fertig und an der Veröffentlichung des sehr heterogenen Materials, das die drei mal drei Tage mit Aktionen hervorgebracht haben, wird weiter gearbeitet. Wie immer, wenn man es mit der scheinbar immateriellen Aktionskunst zu tun hat, wird am Ende viel mehr produziert, als man am Anfang hereingesteckt hat: Man könnte sagen, es ist mehr als ein Hybridmotor der künstlerischen Produktion, so würde diese Aktionskunst zum kulturellen perpetuum mobile, vielleicht als ein Selbstläufer der Kunst in der Kunst.

Weiterführend haben sich die Diskusstionen über Re-doings mit den Gästen erwiesen. Andrés Galeano hat mir sein Interview mit mir zur Verfügung gestellt, so dass in Kürze Auszüge davon auf die Homepage gestellt werden. Auch die Ansätze mit den Cut-outs am 9. – 11. 12. 10 erwiesen sich als produktiv. Zwar sind die Arbeiten von Sahin Ince weiterhin unauffindbar, doch sind inzwischen Fotodokumente aufgetaucht, die belegen, dass Hamburg in den 1990ern ein Entwicklungslabor für „Cut-outs“ war. Wir halten unsere Leser auf dem Laufenden.

Herzliche Grüße und Glückwünsche für ein 2011 mit guter Gesundheit und erfolgreichem Gelingen möglichst vieler Vorsätze und Vorhaben!

Johannes

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