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- 7.1.2011: Wieder da im Neuen Jahr
- 17.12.2010: Schneehäschen malen und Bananenpreis
- 12.12.2010: Black-Box: Gute Besserung René
- 7.12.2010: J.L.Schröder + Gäste: Aktionen 3 x wöchentlich
- 28.11.2010: Herzlich Willkommen!
Archive für Dezember 2010
Schneehäschen malen und Bananenpreis
17.12.2010 von admin.
Dieses Wochenende sind Florian Feigl und Jörn Burmester zu Gast bei „Aktionen 3x wöchentlich“. Zuhause in Berlin halten sie die Organisation des Performerstammtischs ein paar Tage an der langen Onleine. Nach Hamburg haben sie niedliche Schneehäschen mitgebracht. Während ihre Dompteure am Fr. den 17.12. die Raumachse des Einstellungsraums quer über die Straße bis auf die gegenüberliegende Fassade verlängern, müssen die Kleinen Bilder malen. Wir sind „tierisch“ gespannt, wie Florian es schafft, über die eisglatte Fahrbahn der Wandsbeker Chaussee zu kommen. „Wenn du mich hören kannst Florian, dann sag mir dringend, ob du schon die Polarnägel unter deine Sohlen geschraubt hast?“
Am Samstag wird der Gewinner des Bananenrätsels belohnt. Wer die Form der Banane der richtigen Aktion zuordnet, bekommt als Preis eine von Schröder ausradierte Originalzeichnung oder eine Tafel Schokolade analogen Marktwerts. Burmester, Feigl und Schröder werden sich über das Gespräch zwischen Beuys und Filliou hermachen. Dieses und weitere Re-doings von unbekannten und bekannten Werken und Re-tellings nach Losen, die aus der Salzglasurvase im Fenster zu ziehen sind, die Lose von 42 Vorträgen enthält, können aktiviert werden.
Do., Fr., Sa., also vom 16. – 18. Dezember täglich von 17 – 20 Uhr.
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Black-Box: Gute Besserung René
12.12.2010 von admin.
Aus der Korrespondenz mit René Schmalz
“(…)
Das Programm am ersten Abend ließ sich in deinem Sinne gestalten, trotzdem haben dich alle sehr vermisst. Besonders Brigitte, unsere Schriftführerin, eine begeisterte Leserin von Friederike Mayröcker, ist gespannt auf das Video, das ihr in Wien gedreht habt.
Mit 4 Teilnehmern ließ sich eine interessante Tischsituation herstellen. Mit dem Auspacken eines Kartons mit Relikten konnte die Intention des Schauwerk Black Box Projektes zumindest angedeutet werden. Der Inhalt des Pakets stammt von einer Installation, die parallel zu meiner Performance über „Isobare und Gliederreißen“ als Beitrag des Festivals „Vogelfrei“ im November 2007 in Darmstadt zu sehen war. Ute Ritschel, die Initiatorin und Kuratorin, hat ihn mir nach der Ausstellung zurückgeschickt. Darin befanden sich mit Pigmenten gefärbte Isobare aus Draht und zu Wirsingköpfen gedrehte Manuskriptseiten und Knochen aus Manuskriptmaché. Alle Anwesenden lasen die erkennbaren Worte laut. So dass ein Cut-up-Text zu Fragen des Körpers in der Performance und auf Zeichnungen von Thomas Rieck vernehmbar wurde.
Als Los wurde die Mappe mit den Vorüberlegungen zu meinem Papier für die 8. PSi-Konferenz 2002 Theaters of Life an der N.Y.U. gezogen. Charlotte Salomons autobiographischen Aquarellen Theater und Leben und die darin enthaltenden Entwürfen für eine Operette lieferten ein schier überwältigendes Material über fatale Familienkonstellationen, Flucht, Deportation, Depression und „Talking Heads“.
Eine zweiminütige Mikro-Performance mit einer Kuckucksuhr ging der Frage nach, warum ausgerechnet der Kuckuck in der nach im benannten Uhr die Zeit angibt. Tip: Der Kuckuck kann zählen sowie Farben und Größe seiner Eier modellieren.
(…)
Gute Besserung
Johannes“
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J.L.Schröder + Gäste: Aktionen 3 x wöchentlich
7.12.2010 von admin.
Aktuelle Nachricht vom Johannes Lothar Schröder:
- René Schmalz liegt schwer erkrankt danieder und kann nicht kommen. Ich wünsche ihm Gute Besserung in die Schweiz. Er hat uns freundlicherweise Informationen über sein Projekt mit Valie Export und Friederike Mayröcker zur Verfügung gestellt.
- Für das Re-doing von „Erased deKooning“ (1953) von Robert Rauschenberg in der Variante von 1968 von Günter Eichler und Hannes Schröder suche ich an einem der Abende vom 9. bis 11. Dezember einen Zeichner.
- Außerdem werden die Sessions im EINSTELLUNGSRAUM an diesem Wochenende Performances und Installationen aus Hamburg gewidmet sein. An erster Stelle steht eine Hommage an Şahin Inče, dessen Installationen, Performances und Cut-Outs in den 1980ern bis 1993 in zahlreichen Ausstellungen zu sehen und zu begehen waren. Ausgehend von mit Azetylen geschnittenen Stahlblechen in Istanbul, arbeitete er in Hamburg mit Papier und Pappe sowie seit Ende der 1980er Jahre mit Teppichen, die mit Farbe und Feuer behandelt wurden.
- 1993 gingen alle Arbeiten - es handelte sich um Hunderte, teils großformatige Gemälde, Tausende von Zeichnungen und Cut-Outs, die in seinem Studio in der Wendenstraße zu einem Berg aufgetürmt lagen - durch eine Zwangsräumung in den Besitz von Dieter Becken über.
Im EINSTELLUNGSRAUM werden die Arbeiten von Inče als Dokumente gezeigt, wodurch parallel zur Ausstellung „CUT“ in der Hamburger Kunsthalle Einblicke in ein großartiges Werk möglich sind, das vor 18 Jahren zahlreiche als Partygänger in der Wendenstraße verkehrende Künstler inspiriert hat. Fotos weiterer Performances runden die Übersicht ab.
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